Suchmaschinenoptimierung ist eine verlässliche Erfolgsstrategie

Geschrieben von am 14. Dezember 2013 | Abgelegt unter SEO

Irgendwann ist man als Webmaster an dem Punkt, an dem alles fertig ist: Die Webhosting Agentur hat den Server oder den Webspace, die Domain und alle nötigen Zusatzleistungen zur Verfügung gestellt. Jetzt braucht man nur noch Besucher, damit sich die Seite auch irgendjemand ansieht – und im besten Fall natürlich auch noch ein paar Euro zurück lässt. Wer sich jetzt zurück lehnt und auf den Zufall wartet, der wartet allerdings lange. Denn ob Besucher eine Webseite finden und besuchen, ist von allem abhängig, nur nicht vom eigenen Glück. Wenn die Webseite fertig ist, wird es also Zeit, sich mit Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen.

Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt (von Search Engine Optimization), macht Webseiten für Suchmaschinen möglichst attraktiv. „Warum für die Suchmaschine und nicht für den Benutzer?“, könnte man sich jetzt zu recht fragen. Die Antwort ist ganz einfach: Die meisten fremden Besucher kommen eben über eine Suchmaschine auf eine Webseite. Und damit die Seite dort unter Millionen von Ergebnissen auch gefunden wird, muss man eben Suchmaschinenoptimierung betreiben. Dabei handelt es sich um verschiedene Methoden, durch die eine Seite technisch und inhaltlich attraktiver für Suchmaschinen gemacht werden – und natürlich auch für den Benutzer. Je besser die Maßnahmen hier sind, um so weiter oben findet sich eine Webseite auch in den Ergebnislisten wieder. Und da statistisch gesehen ein großer Teil einer Benutzer sich nur die ersten drei Ergebnisse ansieht, bringt es je nach Konzept der Seite bares Geld, wenn man sich unter diesen drei Ergebnissen befindet. Aus diesem Grund stecken manche Unternehmen auch einen fünfstelligen Betrag in die Suchmaschinenoptimierung ihrer Domains. Das würden sie natürlich nicht tun, wenn es sich nicht finanziell lohnen würde.

Es gibt unterschiedliche Maßnahmen in der Suchmaschinenoptimierung, von denen einige mehr und andere weniger effektiv sind. Nützlich sind sie alle, und gerade wenn man die wichtigsten SEO Strategien bereits befolgt hat, können es auch die kleineren Methoden sein, mit denen man sich den entscheidenden Platz erkämpft. Die beiden wichtigsten Säulen im SEO sind die Inhalte der Seite und die Backlinks, die zu ihr führen. Inhalte sind wichtig, denn die Suchmaschinen erkennen daran nicht nur, um was es auf einer Seite überhaupt geht, sondern sie schätzen damit auch ein, wie wertvoll die Informationen für den Besucher sind. Je besser das Ergebnis ausfällt, umso weiter oben findet man sich in den Ergebnislisten wieder. Früher reichte es dabei vollkommen aus, wenn man einfach einen bestimmten Suchbegriff so oft wie möglich in einem Text erwähnte. Dass die Texte damit nicht mehr lesbar waren, war egal. Denn war der Besucher einmal auf der Seite, würde er schon tun, was man von ihm erwartet: Nämlich sein Geld da lassen. Das fanden aber weniger Nutzer noch Suchmaschinen gut und die Konsequenz ist: Wer es übertreibt, findet sich am Ende der Liste wieder. Wer keine Zeit oder Lust hat, regelmäßig für neue Inhalte zu sorgen oder wer einfach nicht gut schreiben kann, der sollte das Ganze daher lieber einem Profi überlassen.

Das gilt auch für Backlinks: Je mehr Seiten auf ein Internetprojekt verweisen, umso besser ist das für die Webseite. Denn Backlinks gelten als Empfehlungen und es ist ja klar: Je mehr Empfehlungen es gibt, umso besser wird auch die Seite sein. Wer sensibel genug ist, kann seine Seite mit dem gezielten Aufbau von Links fördern. Wer hier zu viele Links auf einmal heranschafft, muss allerdings damit rechnen, dass er als Schummler enttarnt wird. In solchen Fällen wird man dann – ebenso wie schon in dem Fall mit dem Inhalt – zur Strafe ans falsche Ende der Suchergebnisse gesetzt. Auch hier sollte man im Zweifelsfall also lieber einen Profi in Sachen SEO arbeiten lassen.

Neben diesen beiden sehr wichtigen Bereichen in der Suchmaschinenoptimierung gibt es dann auch noch Kleinigkeiten. Die Geschwindigkeit und die Menüführung einer Webseite können – so glauben es zumindest einige Fachleute – ebenso einen Einfluss auf die Position einer Webseite in den Ergebnislisten haben, wie zum Beispiel die IP-Adresse oder die Domain einer Seite. Das Problem an der Suchmaschinenoptimierung ist, dass Google und Co. nur sehr vage Angaben darüber machen, wie eine Webseite nach ihren Vorstellungen denn aufgebaut zu sein hat, damit sie in den Ergebnissen weit oben liegt. Schließlich sollen natürliche, echte Seiten den künstlichen gegenüber bevorzugt werden. In erster Linie sind es daher Erfahrungswerte, mit welchen Methoden eine Webseite gut nach vorne gebracht werden kann und mit welchen nicht. Deshalb sollte man bei der Suchmaschinenoptimierung für die eigene Seite auch keine Risiken eingehen. An unwichtigen Projekten kann man zwar gerne üben, wer eine wichtige Seite aber einmal „verbrannt“ hat, der wird Jahre brauchen, bis sie wieder ihre alte Position erreicht hat. Aus diesem Grund ist es besser, gleich einen Profi mit dem SEO zu beauftragen. Je mehr Berufserfahrung er hat, umso teurer ist er zwar in der Regel auch, dafür muss man dann aber auch keine Angst haben, dass mit der eigenen Seite noch irgendwas schief läuft.